Oppen Oueren
Fir d’Stëmme vun der Literatur
Der Mensch steht in ständigem Dialog. Ob im Privaten oder der Öffentlichkeit, wir tauschen uns fortlaufend aus. Dabei ist die Kunst ein wichtiges Medium zum Austausch mit und der Verknüpfung von anderen Menschen. Doch heute scheinen einige wenige schwarz-weiße Meinungen und Ansichten unser Weltbild zu prägen. Die Fronten verhärtet, nimmt man oftmals eher Geschrei wahr als konstruktive Dialoge.
Wie ruhig, verständnisvoll und besänftigend wirkt doch im Vergleich die Stimme der Literatur. Sie hat Platz für jeden, hört uns LeserInnen zu, spricht mit uns und schlägt Antworten vor. Öffnen wir unsere Ohren physisch und metaphorisch, um uns auf Neues einzulassen und zusammen neue Möglichkeiten zu erforschen. Lassen wir uns auf alte und neue Texte ein, die unser Weltbild zu verändern vermögen.
Interessieren wir uns für Literatur in ihrer ganzen Vielfalt, sowohl inhaltlich als auch formal. Literatur kann gelesen und erzählt werden, aber dank neuer Medien auch zunehmend angehört werden, wodurch man sich individuell weiterbilden und anschließend bereit sein kann, sich auszutauschen und die Debatte unter Achtung des anderen zu bereichern.
Sind Ihre Ohren offen und Sie bereit für neue Ideen? Lassen wir die Literatur uns neue Horizonte aufzeigen und uns einen Eindruck davon geben, wie es sein könnte. Wer weiß, was wir sonst verpassen würden?
De CNL ass och dëst Joer nees mat engem Stand vertrueden.