
Gemeinhin gelten Manuskripte und Typoskripte als Schmuckstücke in Archiven, doch werden sie oftmals eher zu illustrativen Zwecken ausgestellt. Zum 20. Jubiläum des Centre national de littérature / Lëtzebuerger Literaturarchiv wollen wir nun einige dieser Manuskripte/Typoskripte vorstellen, die wir seit über 20 Jahren gesammelt haben. Dabei gehen wir insbesondere auf den Entstehungs- und Wirkungskontext ein und erzählen, wie ein literarisches Werk entsteht. Der Zauber, der der Entstehung innewohnt, soll erfahrbar und nachvollziehbar werden. Oftmals zeigen Textveränderungen (Korrekturen, Streichungen, Ergänzungen, Eingriffe, Zeichnungen am Rande usw.) den Entstehungsprozess an und stellen die Textgenese geradezu aus. Solche Stellen, solche Eingriffe in den Text, vermögen die Entstehung eines Werkes zu veranschaulichen.
Zu sehen sind Manuskripte und Typoskripte von : Edmond Dune, José Ensch, Joseph Funck, Gast Groeber, Georges Hausemer, Léopold Hoffmann, Nikolaus Hein, Jean-Paul Jacobs, Lex Jacoby, Rafael David Kohn, Jean Krier, Roger Manderscheid, Joseph Noerden, Gilles Ortlieb, Nathalie Ronvaux, Emil Schaus, Tit Schroeder, Alexander Weicker, Nik Welter, Nora Wagener.
Mitgewirkt haben: Claude Bommertz, Michael Braun, Claude D. Conter, Germaine Goetzinger, Samuel Hamen, Georges Hausemer, Ludivine Jehin, Raphael David Kohn, Daniela Lieb, Gast Mannes, Pierre Marson, Nathalie Ronvaux, Nicole Sahl, Elise Schmit, Yorick Schmit, Sandra Schmitt, Jeff Schmitz, Pascal Seil, Myriam Sunnen, Jacques Steffen und Nora Wagener.
