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„eine integrationsfigur von format“
Der Luxemburger Literaturbetrieb der Nachkriegszeit zeichnete sich durch eine sehr geringe Institutionalisierung aus: Es gab keine professionellen literarischen Verlage, nur wenige Literaturzeitschriften und -beilagen, feuilletonistische oder literaturkritische Beiträge. Für junge, noch nicht etablierte Autoren ergaben sich demnach kaum Möglichkeiten, ihre
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Neuigkeiten von Guy Helminger
Gleich zwei neue Bücher stellt Guy Helminger an diesem Abend vor. Sozusagen zwei Tagebücher, Notate vom Reisen, Fotos aus Iran, Notizen vom Wurzelwerk. Die Allee der Zähne erzählt von einem Aufenthalt in Iran. Darin beschreibt er die Stimmung im Land
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Wootleche Krich
Mir sinn am Joer 1965, d'Zäit vum Kale Krich, iwwerall geet rieds vun der Rouder Gefor. Eng Clique Jugendlecher mécht sech an hirem Quartier op d'Sich nom Roude Jojo, enger Persoun, déi eng Gefor fir e klengt Meedchen
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Ursula Krechel: „Geisterbahn“
Die Autorin Ursula Krechel ist zu Gast am Institut Pierre Werner und wird aus ihrem Roman „Geisterbahn“ (Jung und Jung, 2018) lesen. Im Anschluss an die Lesung unterhält sie sich mit Germaine Goetzinger. Fast ein Jahrhundert umspannt der Bogen dieses
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Schrift und Bild im Dialog
Die vielfältigen Verhältnisse zwischen Bildkünste und Dichtkunst sind in der europäischen Literatur- und Kunstgeschichte lange Zeit als Wettstreit der Künste beschrieben worden. Die Avantgarde-Bewegungen um 1900 hatten nicht nur eine Emanzipation dieser Verhältnisse zur Folge, sondern führten auch zu
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»Eng Grimmel poteren«
De Lex Roth feiert seng 85 Joer. Dovu 50 Joer ‘mat eiser Sprooch ënnerwee’. Ganz am Ufank steet an de 60er Joeren eng Zort ‘Big Bang’ op den hënneschte Säite vum 1.Band vum Professer Hein sengem ‘Brunnen’, d
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Wenn immer alles so einfach wäre im Kaff
Wer ein Leben auf der urbanen Überholspur führt, sehnt sich irgendwann nach dem Standstreifen. Oder zumindest nach der Ruhe und Beschaulichkeit eines einfachen Lebens. Deshalb zieht es die Figuren in Roland Meyers neuem Buch »Wenn immer alles so einfach wäre
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Gisèle Prassinos et le Luxembourg
Programme: - André Simoncini, poète, galeriste, éditeur: mot de bienvenue, »Gisèle et le Luxembourg« . - Lecture de textes de Gisèle Prassinos par
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Remise du Prix Servais 2018
La présidente et les membres du Conseil d’administration de la Fondation Servais pour la littérature luxembourgoise ont l’honneur de vous inviter à la séance solennelle de remise de son Prix Servais 2018 à M. Nico Helminger pour son livre « Kuerz
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Parterrewohnung
von und mit Michel Clees, begleitet von Danielle Hennicot (Bratsche), Anne Kaftan (Bassklarinette) und Georges Urwald (Klavier). Ist das Parterre wirklich der sicherste Ort? Hat man von dort eine Aussicht? Wie ist es unter den Stockwerken und über dem Keller
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De Struwwelpippi set Äddi
„Struwwelpippi“ ist eine Kinder- und Jugendbuchautorenresidenz die in Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Ministerium für Kultur, dem Centre national de littérature und der Stadt Echternach organisiert wird. Stipendiatin der diesjährigen Struwwelpippi Kinder- und Jugendbuchautorenresidenz ist die deutsche Autorin Anne C. Voorhoeve
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Mots, sons et couleurs
16 hrs: Visite guidée de l’église (vitraux et mobilier liturgique de Théo Kerg), par Marc Jeck. 17 hrs: Concert-conférence avec Noémie Desquiotz-Sunnen, Michel Mootz, Paul Mootz et Myriam Sunnen. Création d’»Ornithopoésie« de Camille Kerger (texte de
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Bernard Groethuysen – ein europäischer Intellektueller.
Bernard Groethuysen (1880-1946) war Deutscher und Franzose, Europäer und Weltbürger: bedeutender Philosoph und Soziologe, Literaturkritiker und Übersetzer, vor allem aber ein großer Kommunikator und Vermittler: zwischen Literaturen, Nationen und Wissenschaften - eine interdisziplinäre und internationale Ein-Mann-Institution. Dabei scheute
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TalentLAB#18
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Déi éischt Iechternacher Festspiller vun 1935
Vom 30. Juni bis 25. August 1935 haben im Abteihof die ersten Echternacher Festspiele stattgefunden. Die Initiative ging von der „Komödie“ aus, einer 1934 gegründeten, professionellen Theatergruppe jüdischer Emigranten. Auf dem Programm standen Opern, Theaterstücke und ein Bach-Händel-Konzert
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3e Journée luxembourgeoise de la traduction et de l’interprétation
Pour la troisième année consécutive, l’Association luxembourgeoise des traducteurs et interprètes (ALTI) organise une conférence consacrée à la traduction et à l’interprétation à l’occasion de la Journée mondiale de la traduction. La conférence est ouverte à toute personne qui s’intéresse
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Mir soen dem Struwwelpippi Moien
„Struwwelpippi“ ist eine Kinder- und Jugendbuchautorenresidenz die in Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Ministerium für Kultur, dem Centre national de littérature und der Stadt Echternach organisiert wird. Stipendiatin der diesjährigen Struwwelpippi Kinder- und Jugendbuchautorenresidenz ist die deutsche Autorin Anne C. Voorhoeve
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„ich hatte noch nicht das glück / wegen meiner poesie an der opulenten tafel einer fürstin zu speisen“
Jean-Paul Jacobs war, so die Kritikerin Elise Schmit, der „eigenwilligste, feinsinnigste, radikalste, versierteste, großherzigste und liebenswerteste Vertreter“ der Luxemburger Literatur. In den 1960er Jahren war er als Bürgerschreck und „enfant terrible“ der Literatur bekannt. Mit Apoll kaputt legte er
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Aschengänger:
An was lässt sich hier die Zeit messen, an was wurde sie gemessen, damals, wenn es sie überhaupt gegeben hat. Doch, es muss sie gegeben haben, zumindest eine Zeit muss es gegeben haben. Die Zeit zu sterben. Sie war kurz
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Conférence-lecture
Dans le cadre de l’exposition d’Lëtzebuerger Sprooch, Corina Ciocârlie, critique littéraire, et Claude D. Conter, directeur du Centre national de littérature, présenteront la littérature multilingue du Grand-Duché de Luxembourg à travers des extraits de textes littéraires et des commentaires